Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms DDI unter ARPI-Gabe

Bei diesem Medudy-Kurs handelt es sich um ein Video-Tutorial für Ärzt:innen zum Thema „Arzneimittel-Wechselwirkungen (DDI) unter ARPI-Gabe im Rahmen der Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms”.

Prof. Axel Merseburger, Direktor der Klinik für Urologie am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, präsentiert die aktuelle Evidenzlage und die klinische Relevanz dieser Thematik.

Diese ist von besonderer Bedeutung, da die betroffenen Patienten altersbedingt oft mehrere behandlungsbedürftige Begleiterkrankungen aufweisen. Die Wechselwirkungen entstehen dabei primär durch Induktion oder Hemmung des Cytochrom-P450-Systems. Die Evidenzanalyse stützt sich auf zwei aktuelle Übersichtsarbeiten, darunter die Publikationen von Ibáñez C et al. (2025) und Bolek H et al. (2024). Das hier vermittelte Wissen über diese pharmakokinetischen Interaktionen ist essentiell, um unerwünschte Nebenwirkungen in der Praxis zu vermeiden.

Anmerkung: Alle in den Medudy-Videos erscheinenden „Redner:innen” sind KI-basierte Avatare, die zur besseren Didaktik der Videos eingesetzt werden. Die Personen, auf denen die Avatare basieren, haben der Verwendung explizit zugestimmt. Alle Inhalte basieren auf hochwertigen wissenschaftlichen Quellen und werden vom Medudy-Ärzteteam erstellt sowie überprüft.

Der Kurs entstand mit freundlicher Unterstützung von Bayer.

Am Ende dieser Fortbildung kennen Sie:

  • die klinische Relevanz von Arzneimittel-Wechselwirkungen (DDI) unter Androgenrezeptor-Signalweg-Inhibitoren (ARPI) bei Patienten mit Prostatakarzinom.
  • die zentralen pharmakokinetischen Mechanismen der DDI, insbesondere die Rolle des Cytochrom-P450-Systems.
  • die unterschiedlichen Interaktionspotenziale der verschiedenen ARPIs (Apalutamid, Enzalutamid und Darolutamid) auf CYP-Isoenzyme.
  • die aktuelle Evidenzlage und die daraus resultierenden Implikationen für die klinische Praxis zur Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen.

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